Urlaub mit der Familie gebucht, Fuerteventura Hotel Esquinzo Beach sollte es werden. Reinzufällig, 70 m neben dem Haupteingang des Hotels war die Tauchschule Ocean World, ein direkter Zugang vom Hotel in die Tauschschule  war ebenfalls gegeben ...

Zackenbarsch

Am Mittwoch schaute ich dort mal vorbei, mit dem klaren Ziel den Atlantik zu betauchen. Mit dem  Basisleiter Roland gesprochen, Brevet, Versicherungsnachweis, und ärztlicher Attest vorgelegt und schon konnte ich mich für den nächsten Tag für einen begleiteten Tauchgang am frühen vormittag eintragen.

Die Basis selbst macht einen sehr guten Eindruck, gehört den VDTL an, bilden somit auch Tauchlehrer aus. Genügen Tauchlehrer waren auch vorort, mit denen man schnell in Gespräch kam.

Da ich lediglich meine Maske und meinen Tauchcomputer mit nach Fuerteventura genommen hatte, musste ich somit auf Leihausrüstung der Tauschschule zurückgreifen. Das Equipment gepflegt, und in jeder Körpergröße genügend Anzüge vorhanden. 

Am Tauchtag selbst um kurz vor 9 an der Basis getroffen, dort wurde für mich das passende Equipment zusammengestellt. Ich wurde meinem Buddy - Levin - vorgestellt, einem junger Tauchlehrer.

Geplant war heute ein Tauchgang am kleinen Muränen Riff in Morro Jable, einen sogenannten HOT Spot. Wir fuhren mit dem Bus von der Tauchstation mit weiteren französischen Tauchern und einem französischen Tauchlehrer zum Leutturm nach Morro Jable.

Hatte ganz vergessen wie leicht Tauchen sein kann. Im Gegensatz zu unseren Gewässern, Trockentauchanzug mit Unterzieher, Doppelgerät zwei Stufen Lampen etc.... ist hier das Tauchen einfach stressfreier. 5 mm Nassanzug, Jacket. eine 1. und eine 2.te Stufe, in menem Fall eine 15 Literflasche, Flossen und Taucherbrille. Fertig.

Kopfhaube und Handschuhe werden aufgrund der Wassertemperaturen von 22 Grad auch in Tiefen von 30  Meter nicht benötigt. Das Wasser klar und hell, macht eine Lampe überflüssig. Zahlreiche verschiedenste Fischarten. Sehr imposant zu sehen wenn die Barsche jagen. Muränen die Ihre Köpfe aus den Steinkanten stecken. Trompetenfische die vertikal im Wassertreiben und nicht zu vergessen große anmutige Rochen die ehr im Flachbereich über den Meeresboden zu schweben scheinen.

Vor Beginn an des Tauchgangs erfolgte wie üblich der Buddycheck und die Notfallplanung, sehr gut, sehr ausführlich. So sollte es sein.

Nach dem Tauchgang ging es wieder nach dem Umziehen zur Basis. Dort Gerätepflege, Spülgänge etc. Anschließend das Briefing. Ich war doch etwas überrascht als mein Buddy in seiner Statistik die Sicht mit mittel bewertete. Ich fand es atemberaubend. Mit ca. 20 bis 30 m Sicht würde ich meine Eindrücke beschreiben. Deswegen meine Berwertung Sicht TOP.

Nach zwei weiteren Tagen folgte mein zweiter Tauchgang, zum Großen Muränenriff. Gleiche Stelle am Leuchtturm, Tauchtifefen zwischen 10 und 40 m, wobei ich mir sagen ließ, dass in Spanien die Tauchtiefen auf 30 m reglementiert sind. Sicht wieder Tip Top, große Felswände mit hervoragendem vielfälltigen Fischbestand. Tauchzeit 45 min bei einer Duschschnitstiefe von 24 m .

Falls es mich wieder einmal nach Fuerteventura verschlagen wird, werde ich aufjedenfall dort noch mal tauchen gehen. Top Basis, nette Leute, und wunderschöne Sicht.

Hier noch ein paar Bilder.


Bericht und Bilder: Tim Hermsen

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